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IPPNW Österreich (OMEGA)

International Physicians for the Prevention of Nuclear War - Austria

 
Impressionen zum Seminarwochenende „Climate, War and Health“ der IPPNW

Impressionen zum Seminarwochenende „Climate, War and Health“ der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) 2021

Genau zur richtigen Zeit entspannte sich die Coronalage, sodass das Seminarwochenende der IPPNW in Altenfelden am 29. Und 30. Mai 2021 stattfinden konnte. 15 Studierende der Medizin aus Österreich und Deutschland nahmen den Weg in das schöne Mühlviertel auf sich, nicht einmal die Anreise aus Hannover war zu lange.

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Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft

Mit 22. Jänner 2021 trat der Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) plangemäß 3 Monate nach der Ratifizierung durch den 50. Staat (Honduras, im Oktober 2020) in Kraft. Wenn auch die 9 Atomwaffenstaaten den Vertrag boykottieren, so hat er doch große Bedeutung. Österreich hat den Vertrag immer unterstützt und als einer der ersten Staaten unterstützt.

Wir in der IPPNW freuen uns besonders, dass das österreichische Außenministerium (offiziell Ministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten) dank der Arbeit engagierter österreichischer Diplomaten den seit den 80er Jahren allein wichtigen von der IPPNW vorgebrachten ärztlichen und humanitären Argumenten gefolgt ist. Das betrifft auch die Argumente gegen Nukleare Abschreckung, die Gefahr eines Atomkriegs aus Irrtum, den „nuklearen Winter“ und die daraus folgende Hungerkatastrophe und andere, die wir immer wieder im Außenministerium, in der Diplomatischen Akademie, bei den Vereinten Nationen und auch bei Besuchen der Botschaften der Nuklearwaffenstaaten vorgebracht haben.

Durch die Gründung der Internationalen Kampagne für der Abschaffung der Nuklearwaffen (ICAN) 2007 konnten wir zahlreiche andere NGOs in die Bewegung einschließen und die Basis für die Entwicklung des Vertrags verbreitern und die Arbeit intensivieren.

Die österreichischen Medien haben ausführlich über das in-Kraft-Treten des Vertrags berichtet. Zahlreiche Veranstaltungen fanden statt. Hervorzuheben ist vor allem der Vortrag des Leiters der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nicht-Verbreitung im österreichischen Aussenministerium, Botschafter Dr. Alexander Kmentt.


Hier der Inhalt des Videostatement unseres Präsidenten Dr. Klaus Renoldner vom 21.1.2021:

„Seit 40 Jahren plädieren wir mit ärztlichen und humanitären Argumenten für ein Atomwaffenverbot. Die Doktrin der Nuklearen Abschreckung basiert ja auf der Möglichkeit des Atomwaffeneinsatzes und der Vernichtung. Und das Risiko einer Bombenzündung aus irrtum ist zu groß. Einglobaler Atomkrieg gefärdet das Leben von Milliarden Menschen.“

 
IPPNW Themenwochenende verschoben!

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der SARS-COV-2 Pandemie wird das IPPNW Themenwochenende auf 29.-30. Mai 2021 verschoben!

Anmeldungen bitte per email an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

 

 

IPPNW Themenwochenende November 2020

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IPPNW Weltkongress 2020 vertagt
Aufgrund der unklaren weltweiten Situation in Bezug auf die Corona Pandemie, hat das Organisationskomitee des IPPNW Weltkongresses beschlossen, den Kongress auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wir werden über diesbezügliche Entwicklungen berichten!
 
IPPNW BIKE TOUR 2020

Im Rahmen des diesjährigen IPPNW Weltkongresses in Kenya wird in guter Tradition von den IPPNW Studierenden wieder im Vorfeld die IPPNW Bike Tour organisiert. Die Tour wird vom 19. bis zum 24. Mai dauern und direkt zum Weltkongress inklusive einem eigenen Studierenden Kongress führen.

 Interessierte mögen sich bitte unter  https://forms.gle/nrtRxony3kmqcKVX6 bei den Organisatoren melden.

 
Ankündigung: IPPNW Weltkongress in Mombasa, Kenya

Vom 25. bis 29. Mai 2020 findet heuer der 23. IPPNW Weltkongress in Mombasa, Kenya statt.

Weitere Informationen unter https://ippnwafrica.org/index.php/ippnw-world-congress-2/ oder https://www.medact.org/event/ippnw-world-congress-xxiii-disarmament-development-and-health/

Bei Interesse an einer Teilnahme bitte um Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 
International Day for the Total Elimination of Nuclear Weapons
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Aktionsbündnis Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit

Im Rahmen der OMEGA/ IPPNW Österreich Jahreshauptversammlung haben wir den Beitritt der österreichischen Sektion der IPPNW zum „Aktionsbündnis Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit“ beschlossen.
Dies ist eine Plattform von Organisationen und Einzelpersonen, die Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit von Frieden betreiben und konkrete Aktionen dazu planen, organisieren und durchführen.

Im Zentrum stehen:

  • eine friedensstiftende Aussen- und Sicherheitspolitik durch zivile, gewaltfreie Mittel

  • weltweite Abrüstung mit Fokus auf österreichische Exporte militärischer Produkte

  • eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung, die der Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen dient, die Menschenrechte achtet, um sozialen und wirtschaftlichen Spannungen und Abhängigkeiten vorzubeugen und um Gewalt zu unterbinden

  • eine Politik, die Fluchtursachen abbaut und Geflüchteten hilft wenn Kriege, ökologische Zerstörung oder Klimawandel Migration verursachen.

Wir wollen darauf hinarbeiten, dass Österreich zu einem Modellland wird, das im eigenen Land und weltweit einen wegweisenden Beitrag für gewaltfreie Konfliktlösung, zum Schutz der Menschenrechte in allen Lebens- und Arbeitsbereichen, für größere Gerechtigkeit und sozialen Frieden zu leisten vermag.

Wir werden Sie über die Projekte und Aktionen des „Aktionsbündnis Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit“ am laufenden halten

 
Veranstaltungshinweis - 23.3.2017 Eröffnung IPPNW Posterausstellung

Datum: 23. März 2017, 18.00h

Eröffnung der IPPNW-Ausstellung "Why we need a Prohibition of Nuclear Weapons" im

Ort: Peace Museum Vienna, 1010 Wien, Blutgasse 3 (voraussichtlich 18 Uhr)

 
Nachruf Dr. Robert Mtonga

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Anfang März ereilte uns die überraschende Nachricht, dass Bob Mtonga an den Folgen einer chronischen Erkrankung verstorben sei. Der sambianische Arzt war bis vor 2 Jahren IPPNW Co- Präsident. Mit schweren Herzen nimmt die IPPNW Gemeinschaft und nehme ich von Bob Abschied.

Ich lernte Bob in Sambia vor etwa 7 Jahren kennen, wo er eine Studie zu Verletzungen durch Schusswaffen in Lusaka durchführte.
Als herzlichen, strahlenden und immer beschäftigten Arzt und Aktivisten traf ich ihn kurze Zeit später in Genf, bei einer UN Konferenz zum Arms Trade Treaty (ATT). Er brachte mir die Diplomatie in diesem Bereich nahe, nahm mich zu den Gesprächen mit und stellte mich vielen Politikern, Botschaftern und NGO Mitarbeitern vor. Er zeigte mir dort, und später in New York, Deutschland, Kasachstan etc. wie man durch Einsatz, Intelligenz und Charisma auf nationaler und internationaler Ebene sich für Abrüstung einsetzen kann.
Ich habe viel von ihm gelernt – und auch viel mit ihm gelacht. Er zeigte uns allen, wie bereichernd und aufregend der Einsatz für Menschen und für den Frieden ist.
Besonders eng war unsere Zusammenarbeit in den Jahren 2011 – 2014 wo wir gemeinsam mit Maria Valenti aus den USA das „Victim Assistance Project“ in Lusaka – der Hauptstadt Sambias – realisierten.
Bob war unentwegt bei den verschiedensten internationalen Konferenzen, Treffen und Aktionen aktiv dabei, respektierter Berater der Gesundheitspolitiker vor allem in seinem Heimatland und leidenschaftlicher Redner. Überall wo er auftrat, konnte er die Menschen für die gute Sache begeistern. Er brachte viele Projekte, Kooperationen und öffentlich wirksame Aktionen zustande.

Einer von Bobs größten Erfolgen war sicher der UN Beschluss des Arms Trade Treaty s Ende 2014. Für dessen Zustandekommen und die Implementierung dieses Waffenhandelabkommens hat er sich bis zu den letzten Tagen seines Lebens eingesetzt.
Ich hoffe, dass es gelingt, nur annähernd in seine Fußstapfen zu treten, und das ATT weiter zu entwickeln und zu einem wirkungsvollen Friedens – Werkzeug zu entwickeln und zu einer Plattform weltweiten Austauschs über Waffenhandel und Waffengewalt zu machen.

Bob bleibt uns mit seinem unglaublich großen Einsatz für Frieden und Abrüstung, seinem Humor und vor allem mit seiner herzlichen Art in Erinnerung und ist uns ein Vorbild in unserer Arbeit für die IPPNW.

Dr. Michael Schober



 
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