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IPPNW Österreich (OMEGA)

International Physicians for the Prevention of Nuclear War - Austria

 
Victim Assistance Pilot Project Zambia - Vorbereitungstag Linz Drucken
Monday, 6. August 2012
Sonntag, 8. Juli, 9.15 Uhr vor dem Hauptbahnhof Linz: eine Gruppe Vorbereitungstag LinzMedizinstudenten aus Wien, Graz und Innsbruck findet sich zusammen. Nur die wenigsten kennen sich schon im Vorhinein, aber das Eis ist schnell gebrochen - immerhin verbindet uns alle dasselbe Ziel: Die Teilnahme am Victim Assistance Pilot Project Zambia der IPPNW Österreich in Lusaka, Sambia.

Nachdem alle Fahrgemeinschaften mit Hilfe von Navi, Smartphone, Hinweisschildern oder der freundlichen Hilfe von Anreinern zum Ziel in Buchholz, Neußerling gefunden haben, werden wir erst mal mit Kaffee versorgt. Nach einem Kennenlernspiel haben wir uns Namen und Gesichter endgültig eingeprägt und das eigentliche Programm kann losgehen. Wir bekommen von Dr. Michael Schober wichtige Hintergrundinformationen über die geplante Studie und vorhandene Datenlage. Fazit: Traumen als Folge von Gewalt machen einen stattlichen Teil der Morbidität und Mortalität in low-income-countries aus. Studien zur Verbesserung des Outcomes von Gewaltopfern gibt es jedoch kaum.

Im nächsten Teil stellt uns Dr. Stephanie Hametner mehr Details zur konkreten Durchführung der Studie vor: Ziel, Design, Fragebögen, Zielgruppe, die Erhebung und Speicherung der Daten und natürlich die Aufgaben, die wir Studenten vor Ort erfüllen sollen. Im nächsten Schritt wollen wir das eben Gelernte gleich in die Tat umsetzen und üben die Gespräche und das Ausfüllen der Fragebögen an Hand von Fallbeispielen und diskutieren aufgetretene Probleme und Fragen. Bald wird klar, dass uns viele Herausforderungen erwarten werden, wie etwa die Sprachbarriere und die Sensibilität des Themas Gewalt, vor allem Gewalt in der Familie, an sich. Umso mehr interessieren wir uns für die praktischen Beispiele und versuchen so viel wie möglich an diesem Übungstag herauszuarbeiten und uns Lösungsstrategien zu überlegen. Nach einem köstlichen Mittagessen und einer entspannten Kaffepausen setzen wir uns abschließend nocheinmal zusammen und diskutieren praktische Fragen zu den Themen Impfungen, Flug, Malariaprophylaxe, Wohnen und Ansprechpartner vor Ort.

Langsam machen wir uns auf den Heimweg, voller neuer Eindrücke und neuer Vorstellungen über das, was uns in Zambia erwartet. Wir können trotz des gelungenen Vorbereitungstages und einer Menge an nützlichen Informationen wohl alle noch nicht einschätzen, wie wir die Zeit in Lusaka erleben werden. Eines ist allerdings klar: Es wird für jeden Einzelnen von uns eine sehr intensive, lehrreiche und einzigartige Zeit werden. Nun heißt es nur mehr mit Spannung auf den Abflug warten...

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Dr. Michael Schober und Dr. Stephanie Hametner und allen anderen Beteiligten, die uns die Teilnahme an diesem Projekt ermöglichen!

Vorbereitungstag Linz

 

Newsflash

26. September ist "International Day for the Total Elimination of Nuclear Weapons" 
http://www.un.org/en/events/nuclearweaponelimination/
"The consequences of any further use of nuclear weapons, whether intentional or by mistake, would be horrific. When it comes to our common objective of nuclear disarmament, we must not delay -- we must act now."

Secretary-General Ban Ki-Moon

 
Die IPPNW ist seit Jahren im Prozess zur Einführung des globalen Waffenhandels- Standards ATT (Arms Trade Treaty) beteiligt. Hier die Neuigkeiten der letzten Monate dazu:

Mit August werden 85 Staaten (von 193 UN Mitgliedsstaaten) das ATT Ratifiziert haben.

In den letzten informellen Treffen im Mai und Juni wurde über die Veröffentlichung der jährlichen Berichte zu Waffen Exporten, Importen und Transits diskutiert. Inwiefern diese der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, und welche Details die Berichte enthalten sollen ist noch unklar.

Für uns ist eine möglichst umfassende Veröffentlichung eines der Hauptanliegen, da nur durch Transparenz ein Waffenhandelsabkommen sinnvoll und kontrollierbar ist.

Von 22.-26. August 2016 findet die 2. Conference of State Parties in Genf, dem Sitz des ATT Sekretariats, statt (Wie Sie sich vielleicht erinnern können, hat auch das österreichische Außenministerium angeboten, das ATT Sekretariat zur Verfügung zu stellen – die Wahl fiel dann aber auf Genf).

Im Vorfeld dieser jährlichen Evaluierungskonferenz werden wir uns wieder mit den österreichischen Vertretern des Aussenministeriums intensiv in Verbindung setzen um unsere Forderungen für mehr Transparenz, aktive Einbindung der NGOs und für strikte Einhaltung der Vereinbarungen einzubringen.



 

Gemeinsam mit Dr. Robert Mtonga aus Sambia und Maria Valenti aus den USA durfte ich jetzt über fast 3 Jahre ein spannendes Projekt in Sambia leiten. Vor meinem Turnus bei den Barmherzigen Schwestern in Linz arbeitete ich in Lusaka, der Hauptstadt Sambias, und seitdem wollte ich mich für die Menschen dort engagieren. Sambia gehört zu den 10 ärmsten Ländern der Welt, mit einer Lebenserwartung von knapp 40 Jahren.

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