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IPPNW Österreich (OMEGA)

International Physicians for the Prevention of Nuclear War - Austria

 
Violence Prevention/Victim Assistance Model Medical Clinic in Zambia Drucken
Monday, 6. February 2012

Gewalt ist eine der führenden Ursachen der zahlreichen Missstände in den Ländern Afrikas. Violence Clinics ProjectBei ohnehin mehr als knappen Resourcen in den lokalen Gesundheitssystemen ist die oft notwendige intensive Behandlung von Gewaltopfern kaum möglich. Resourcen, die für andere Gesundheitsbereiche nötig wären, fließen wiederum oftmals in die Versorgung von Gewaltopfern. In Zambia kostet die Versorgung eines Patienten mit einer Schusswunde genau soviel wie die Behandlung von ca. 250 Malariapatienten oder wie 250 Kinder vollständig gegen dort oft tödlich verlaufende Kinderkrankheiten zu impfen. Und das in einem Land wo 1/5 der Erwachsenen HIV positiv ist und mit Antiretroviraler Therapie versorgt werden soll.

Gemeinsam mit unseren Experten aus Zambia und den USA startet die IPPNW Österreich 2012 in Lusaka, der Hauptstadt Zambias, ein Projekt, das die Versorgung von Gewaltopfern, vor allem von Kindern, untersucht und diese verbessern soll. Dafür wird eng mit der Polizei, sozialen Einrichtungen und NGOs zusammen gearbeitet. Weiters soll auch im Bereich der Bildung präventiv gearbeitet werden. 

 

Die Ziele für die kommenden 2 Jahre sind:

  • Austausch von Medizinern aus Österreich und Zambia zu Fortbildung und Mitarbeit am Projekt

  • Monitoring und Optimierung der Versorgung von Gewaltopfern im University Teaching Hospital und unseren Partnerorganisationen in Lusaka um bestmögliche Nutzung und Koordinierung der vorhandenen Resourcen zu erreichen.

  • Erstellung von Guidelines für die Versorgung von Gewaltopfern nach statistischer Auswertung der Daten von 1 Jahr für Sub- Saharian Afrika.

  • Zur Verfügung Stellung von Informationsmaterial und Fortbildungen für Personal der Partnerorganisationen zum interdisziplinären Management von Gewaltopfern.

  • Primärprävention von Gewalt durch Information und Bildung


Als Koordinatoren des Österreichischen Teams werden wir Sie weiterhin über den Fortschritt unseres Projekts am Laufenden halten.


Falls Interesse besteht, mehr über unser geplantes Projekt zu erfahren und eventuell sogar aktiv mitzuarbeiten, stehen wir gerne per Mail ( Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) zur Verfügung.


Dr. Michael Schober und Dr. Stephanie Hametner

 

Violence Clinics Project

 

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