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IPPNW Österreich (OMEGA)

International Physicians for the Prevention of Nuclear War - Austria

 
Gemeinsame Stellungnahme internationaler Gesundheitsorganisationen zum Krieg in der Ukraine
Global medical and public health organizations call for immediate end to war in Ukraine and critical need to prevent nuclear escalation 

Representing doctors, public health professionals and medical students worldwide, we call for an immediate cease fire and the withdrawal of all invading and occupying military forces and an urgent negotiated end to the current war in Ukraine. The alarmingly acute and growing danger of nuclear escalation must be reversed and nuclear war prevented by the urgent elimination of nuclear weapons. 

Already, a growing humanitarian crisis has been unleashed. Civilians suffer most from war and the long-lasting harm it causes. 
 
We are deeply disturbed by credible reports of attacks on health personnel and hospitals in Ukraine. Such attacks are an assault against our shared humanity. The obligation to protect health personnel and facilities, enshrined in the Geneva Conventions and international regulations, has been accepted by all nations. We insist that all parties to the conflict respect the neutrality of health professionals whose sacred obligation is to protect lives and provide care for all on the basis of need, without fear or favour. Anyone injured or otherwise in need must be able to access care. 

Each of Ukraine’s 15 operating nuclear power reactors and the high-level radioactive waste stored near them contain massive amounts of extremely hazardous and long-lived radioactive material. Direct attack, cyber or physical damage to their operation, including interruption of the power and water needed for constant cooling of both reactors and spent fuel ponds, would risk fires and explosions that could cause a radiological disaster across Eurasia. The safe operation of nuclear facilities must be guaranteed by all sides, and such facilities must never be targeted. 

As the World Health Organisation has stated, nuclear weapons pose the greatest immediate threat to human health and welfare. They are primed to unleash a final epidemic for which there could be no effective treatment.  

Russian and other nuclear armed leaders confirmed as recently as January that a nuclear war cannot be won and must never be fought. Even a limited nuclear war in one region would be a global catastrophe. Russia and NATO must explicitly renounce the use of nuclear weapons in the current war in Ukraine. 

Ultimately such catastrophe can only be completely prevented by the elimination of nuclear weapons.  

Therefore, all nations should join and implement the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons. 
 

*Our organizations:  

International Federation of Medical Student Associations (IFMSA) envisions a world in which medical students unite for global health and are equipped with the knowledge, skills and values to take on health leadership roles locally and globally. Founded in 1951, it is one of the world’s oldest and largest student-run organizations. It represents, connects and engages a network of 1.3 million medical students from 145 national member organizations in 134 countries. 

International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) is a federation of health professional organizations in 56 countries dedicated to the eradication of nuclear weapons (Nobel Peace Prize 1985). 

World Federation of Public Health Associations (WFPHA) is an international federation of 130 national and regional public health associations, representing 5 million public health professionals worldwide. WFPHA is the only worldwide professional society representing and serving the broad field of public health internationally. 

World Medical Association (WMA) is an international organization representing physicians, with 115 national member organizations and thousands of associate members worldwide. 







 
Demonstration für Frieden in der Ukraine
Demozug vom Platz der Menschenrechte über den Ring zum Ballhausplatz
 
Zivilgesellschaftliche Organisationen in Österreich rufen gemeinsam zu einer von Friedenszeichen getragenen Demonstration auf:
Für ein Ende der Kriegshandlungen in der Ukraine! Für eine Abkehr vom neu entfachten Wettrüsten!
 
Die Invasion der Ukraine durch Russlands Präsident Putin führt zu massivem Leid, besonders unter der Zivilbevölkerung. Der Auftrag an uns alle lautet daher, diese zu unterstützen, humanitäre Hilfe zu leisten und flüchtende Menschen zu schützen. Der Auftrag an die Politiker*innen muss daher heißen:
 
Verhindert jede weitere kriegerische Eskalation und beendet umgehend die Gewalt!
Gemeinsam stellen wir uns Gegen den Krieg und eine neue Rüstungsspirale, Gegen die weitere Zerstörung unseres Klimas durch militärische Handlungen und und treten auf der Grundlage der Neutralität Österreichs für eine neue Friedensordnung ein, die alle Akteur:innen miteinbezieht!
 
Beginnen wir, in der Tradition Bertha von Suttners, mit dem klaren Aufruf: DIE WAFFEN NIEDER!
 
Sei dabei! Sag deinen Freund*innen, Bekannten, Nachbar*innen, Familie und Arbeitskolleg*innen Bescheid!
 
Die Demo startet am Sonntag, den 13. März um 16 Uhr am Platz der Menschenrechte.
 
weitere Informationen unter  http://www.waffen-nieder.at
 
Stellungnahme der IPPNW Österreich zum Krieg in der Ukraine
"Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Krieg in der Ukraine mit seinen katastrophalen humanitären Folgen auf das schärfste. Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen unter Aufsicht der OSZE oder der UNO.
Der Krieg in der Ukraine zeigt uns, dass die so genannte atomare Abschreckung solche Katastrophen nicht verhindert. Sie wirkt nicht. Im Gegenteil. Die massive Unterstützung der Ukraine mit Waffen und Militärberatern aus NATO-Staaten und zuletzt auch mit Waffen aus den neutralen Staaten Schweden und Finnland wurde und wird von russischer Seite als Provokation empfunden.
Wir warnen eindringlich vor einer neuen Rüstungsspirale, deren Anzeichen deutlich sichtbar sind.
Wir fordern Investition in Friedensbildende Maßnahmen und nicht in Militarisierung, eine Stärkung und Ausweitung der Neutralität in Europa. Rüstung, egal auf welcher Seite, bringt nicht den nötigen Frieden, sondern, wie wir gerade erleben, mehr Zerstörung, Elend und Tod. Auch ein neuer „kalter Krieg“ würde zu viel an geschaffenen vertrauensbildenden Maßnahmen zerstören.
 
Die reelle Gefahr eines Atomkrieges oder eines atomaren Zwischenfalles ist allgegenwärtig.
Diese Situation zeigt uns einmal mehr, dass wir uns sowohl vom Import fossiler Brennstoffe als auch von der Atomkraft unabhängig machen müssen. Auch im Hinblick auf die Klimakrise ist der Umstieg auf erneuerbare Energien der einzig mögliche Weg.
Wir fordern ein klares Bekenntnis zur drastischen Reduktion des Öl- und Gasverbrauchs in Österreich. Denn mit unseren hohen Verbräuchen feuern wir nicht nur die Klimakrise weiter an, sondern wir tragen auch zur Finanzierung von Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine bei.
 
Auch deswegen fordern wir Investition in friedensstärkende Maßnahmen in Europa und in die dringend nötige Transformation in eine nachhaltige Gesellschaft, nicht in Militarisierung, die letztlich meist zu Krieg und humanitären Katastrophen führt."
 
Neuer ICAN Report zu den medizinischen Folgen einer Atombombendetonation
Die Organisation ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear weapons) veröffentliche einen anschaulichen Bericht über die Auswirkungen einer einzige Atombombenexplosion in einem städtischem Gebiet. Mithilfe von Computersimulationen wurde die Anzahl der zu behandelten Patienten berechnet - in verschiedenen Städten wie Berlin, London, Peking, Washington und Anderen . Es wurde von einer Detonation einer mittelgroßen Atombombe (100 kiloTonnen) ausgegangen. Zur Veranschaulichung wurden diese Patientenzahlen mit den COVID- 19 Patienten verglichen, die an den Spitzen der Erkrankungswellen in Spitälern zu behandeln waren.
Mit diesem Link  kommen sie zu der 2-seitigen Zusammenfassung des Berichts!
 
Impressionen zum Seminarwochenende „Climate, War and Health“ der IPPNW

Impressionen zum Seminarwochenende „Climate, War and Health“ der IPPNW (International Physicians for the Prevention of Nuclear War) 2021

Genau zur richtigen Zeit entspannte sich die Coronalage, sodass das Seminarwochenende der IPPNW in Altenfelden am 29. Und 30. Mai 2021 stattfinden konnte. 15 Studierende der Medizin aus Österreich und Deutschland nahmen den Weg in das schöne Mühlviertel auf sich, nicht einmal die Anreise aus Hannover war zu lange.

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Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft

Mit 22. Jänner 2021 trat der Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) plangemäß 3 Monate nach der Ratifizierung durch den 50. Staat (Honduras, im Oktober 2020) in Kraft. Wenn auch die 9 Atomwaffenstaaten den Vertrag boykottieren, so hat er doch große Bedeutung. Österreich hat den Vertrag immer unterstützt und als einer der ersten Staaten unterstützt.

Wir in der IPPNW freuen uns besonders, dass das österreichische Außenministerium (offiziell Ministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten) dank der Arbeit engagierter österreichischer Diplomaten den seit den 80er Jahren allein wichtigen von der IPPNW vorgebrachten ärztlichen und humanitären Argumenten gefolgt ist. Das betrifft auch die Argumente gegen Nukleare Abschreckung, die Gefahr eines Atomkriegs aus Irrtum, den „nuklearen Winter“ und die daraus folgende Hungerkatastrophe und andere, die wir immer wieder im Außenministerium, in der Diplomatischen Akademie, bei den Vereinten Nationen und auch bei Besuchen der Botschaften der Nuklearwaffenstaaten vorgebracht haben.

Durch die Gründung der Internationalen Kampagne für der Abschaffung der Nuklearwaffen (ICAN) 2007 konnten wir zahlreiche andere NGOs in die Bewegung einschließen und die Basis für die Entwicklung des Vertrags verbreitern und die Arbeit intensivieren.

Die österreichischen Medien haben ausführlich über das in-Kraft-Treten des Vertrags berichtet. Zahlreiche Veranstaltungen fanden statt. Hervorzuheben ist vor allem der Vortrag des Leiters der Abteilung für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nicht-Verbreitung im österreichischen Aussenministerium, Botschafter Dr. Alexander Kmentt.


Hier der Inhalt des Videostatement unseres Präsidenten Dr. Klaus Renoldner vom 21.1.2021:

„Seit 40 Jahren plädieren wir mit ärztlichen und humanitären Argumenten für ein Atomwaffenverbot. Die Doktrin der Nuklearen Abschreckung basiert ja auf der Möglichkeit des Atomwaffeneinsatzes und der Vernichtung. Und das Risiko einer Bombenzündung aus irrtum ist zu groß. Einglobaler Atomkrieg gefärdet das Leben von Milliarden Menschen.“

 
IPPNW Themenwochenende verschoben!

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der SARS-COV-2 Pandemie wird das IPPNW Themenwochenende auf 29.-30. Mai 2021 verschoben!

Anmeldungen bitte per email an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

 

 

IPPNW Themenwochenende November 2020

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IPPNW Weltkongress 2020 vertagt
Aufgrund der unklaren weltweiten Situation in Bezug auf die Corona Pandemie, hat das Organisationskomitee des IPPNW Weltkongresses beschlossen, den Kongress auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Wir werden über diesbezügliche Entwicklungen berichten!
 
IPPNW BIKE TOUR 2020

Im Rahmen des diesjährigen IPPNW Weltkongresses in Kenya wird in guter Tradition von den IPPNW Studierenden wieder im Vorfeld die IPPNW Bike Tour organisiert. Die Tour wird vom 19. bis zum 24. Mai dauern und direkt zum Weltkongress inklusive einem eigenen Studierenden Kongress führen.

 Interessierte mögen sich bitte unter  https://forms.gle/nrtRxony3kmqcKVX6 bei den Organisatoren melden.

 
Ankündigung: IPPNW Weltkongress in Mombasa, Kenya

Vom 25. bis 29. Mai 2020 findet heuer der 23. IPPNW Weltkongress in Mombasa, Kenya statt.

Weitere Informationen unter https://ippnwafrica.org/index.php/ippnw-world-congress-2/ oder https://www.medact.org/event/ippnw-world-congress-xxiii-disarmament-development-and-health/

Bei Interesse an einer Teilnahme bitte um Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 
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