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IPPNW Österreich (OMEGA)

International Physicians for the Prevention of Nuclear War - Austria

 
NGO Committee on peace 25.5.2011, Vienna International Center
Bericht von Dr. Michael Schober


Im UNO Gebäude in Wien finden regelmäßig Treffen zu aktuellen politischen Geschehnissen im Bereich der weltweiten Friedensarbeit statt, wo sich Organisationen treffen und Informationen austauschen und diskutieren. Jede Organisation hat ihre Schwerpunkte und Betätigungsfelder und hält andere NGOs über ihren Einsatz am Laufenden. Dieses Committee ist Plattform für Informationsaustausch, Fortbildung, und Zusammenarbeit von NGOs im Bereich der Friedensarbeit.

Dr. Klaus Renoldner, IPPNW Österreich Präsident, ist Vorsitzender dieses Committees und lud am 25.5. zu einer Diskussion zum ATT- dem internationalem Waffenhandelsabkommen, über das gerade verhandelt wird, ein.

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Stellungnahme der IPPNW Österreich zum AKW-Ausstieg

Stellungnahme zum AKW - Ausstieg für die Österreichische Ärztekammer vom 6.4. 2011AKW


"Die Oesterreichısche Aerztekammer empfiehlt einen weltweiten Ausstieg aus der Atomindustrie.
Derzeit stammen etwa 4% der weltweit verwendeten Gesamtenergie und etwa 16% des globalen Stroms aus Nuklearanlagen. Diese Technik der Energiebereitstellung ist schon jetzt mit so vielen ungeloesten Problemen für dıe Menschheit verbunden, dass sıe auf keınen Fall als künftıger Ersatz fossıler Energie gesehen werden kann. Dıe eınzig vernünftige Alternative einer globalen Energieversorgung ist der rasche dezantralisierte Ausbau von alternativer Energie aus Wasser (vornehmlich Kleınwasserkraft),Wınd, Sonne und Biomasse und Erdwaerme.
Es gibt genügend Machbarkeıtsstudien, wie Hermann Scheer, der Gründer von EUROSOLAR, ın seinem Buch '' Der Energethısche İmperatıv'' hinreichend belegt."

Dr. Klaus Renoldner,Präsident, IPPNW - Österreich

 

Bildnachweis: Wikipedia

 
War and Health: Bericht von der UN PrepCom Konferenz zum Arms Trade Treaty in New York
28.2-4.3. 2011

von Dr. Michael Schober

740 000 Tote weltweit jedes Jahr durch Waffengewalt. Dazu zwischen 2 und 20 Verletzte je Getöteten. Gewalt ist eines der größten Entwicklungs- Hindernissen und als solches von den Vereinten Nationen in den Millennium Development Goals anerkannt.

Die indirekten Folgen von bewaffneter Gewalt sind schwer zu beziffern: Entwicklungsrückschritte in den am meisten betroffenen südlichen Ländern, wirtschaftliche Isolation, brachliegendes Land und Hunger, Kindersoldaten, die nicht an der Schulbildung teilhaben können, Armut und Krankheit.

 

 

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Crossing Borders - Medizin im Spannungsfeld der Migration

11.-12. März 2011, Hörsaalzentrum Allgemeines Krankenhaus Wien

Anknüpfend an die erfolgreichen Projekte vergangener Jahre bietet heuer das Symposium "Crossing Borders - Medizin im Spannungsfeld der Migration" die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit den Chancen wie Problemen, welche sich aus dem Zusammenspiel von Migration und Gesundheitssystem ergeben.

Neben verschiedenen Vorträgen nationaler und internationaler ExpertInnen zu unterschiedlichsten Aspekten wird die Thematik in zahlreichen Workshops vertieft und reflektiert, die abschließende Podiumsdiskussion rundet die Veranstaltung ab.

Auch für Verpflegung und ein wenig Unterhaltung wird gesorgt sein.
Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!



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Warum wird der Handel mit Kuhfleisch global geregelt aber nicht der Handel mit Waffen?

von Michael Schober

 

700 000 Menschen werden jährlich durch konventionelle Waffen getötet. Das sind rund 2000 pro Tag. Dazu kommen: Eine viel größere Anzahl von Verletzten, Vergewaltigten, Kindersoldaten, Beraubten…

Ausgaben der Staaten für Militär und Waffen fehlen für Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen.

Wenn man ganz kritisch sein möchte: Es kommen bis zu 70% der Staatseinnahmen in den ärmsten Ländern der Welt (v.a. Afrika) aus Entwicklungshilfe der westlichen Staaten. Diese Staaten sind gleichzeitig die Exporteure von 85% aller Waffen.

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VORTRAG von PATCH ADAMS

'Hoher' Clownbesuch von Dr. PATCH ADAMS! Einherz lädt zu dessen Vorträgen in Wien und Salzburg!

Termine:

Wien 19.Oktober 2010

Salzburg 20. Oktober 2010

 

Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen unter www.einherz.at

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Genbaku No Hi, Atomic Bomb Memorial Day
http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:kaZ5QU9WQwHlsM:http://www.vienna.cc/wienpix/unocity8.jpgAuch heuer findet in der Wiener UNO City die Gedenkfeier Genbaku No Hi am 9. August 2010 statt. Dabei wird der Opfer von Hiroshima und Nagasaki gedacht und der Aufruf zu einem weltweiten Atomwaffenverbot erneuert.
 
Hiroshima Gedenkfeier am 6.8.2010, Stephansplatz Wien

http://hiroshima.at/bilder/transparent.jpgDie Hiroshima-Veranstaltung beginnt am Hiroshima-Tag (Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima), Freitag, 6. August 2010 um 17.00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz und wird um ca. 20.30 Uhr mit einem Laternenmarsch vom Stephansplatz zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen. Im Rahmen der Aktion werden wieder Grußadressen von prominenten Persönlichkeiten veröffentlicht. VertreterInnen von Friedensgruppen sprechen zum Thema Atomwaffen, Ernst Toman (Friedensinitiative Donaustadt) singt Friedenslieder.

VeranstalterInnen: Hiroshima Gruppe Wien, LehrerInnen für Frieden, Österreichischer Friedensrat, Wiener Friedensbewegung, OMEGA - IPPNW Österreich, ChristInnen für die Friedensbewegung

 

 

 
19. IPPNW Weltkongress 25.-30. August, Basel, Schweiz

Basel

Vom 25.-30. August 2010 findet in Basel der 19. IPPNW Weltkongress statt.

World Congress 2010 nuclear abolition: for a future!

 

Now is the time to give Obama a strong push toward nuclear abolition, the direction he wants to go. So come to Basel next August and make it happen!

B. Lown, August 2009

 

Weitere Informationen sind unter http://www.ippnw2010.org/ zu finden!

 
Global Petition for a Nuclear Weapons Convention
Global Petition for a Nuclear Weapons Convention
 
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Newsflash

Am 9. Juni 2018 findet im Linzer Volksgarten ab 12 Uhr wieder das Fair Planet Fest statt. Am Sommerfest für Menschen, Tiere und Umwelt wird auch dieses jahr wieder die IPPNW Österreich (OMEGA) mit einem Stand vertreten sein. Ausserdem werden wir, gemeinsam mit anderen Organisationen, eine Aktion zum 175. Geburtstag von Bertha von Suttner gestalten!

Wir freuen uns auf Euren Besuch! 

Weitere Informationen und Fotos zum Fair Planet vergangener Jahre findest Du auf: http://fairplanet.at/

 
26. September ist "International Day for the Total Elimination of Nuclear Weapons" 
http://www.un.org/en/events/nuclearweaponelimination/
"The consequences of any further use of nuclear weapons, whether intentional or by mistake, would be horrific. When it comes to our common objective of nuclear disarmament, we must not delay -- we must act now."

Secretary-General Ban Ki-Moon

 
Die IPPNW ist seit Jahren im Prozess zur Einführung des globalen Waffenhandels- Standards ATT (Arms Trade Treaty) beteiligt. Hier die Neuigkeiten der letzten Monate dazu:

Mit August werden 85 Staaten (von 193 UN Mitgliedsstaaten) das ATT Ratifiziert haben.

In den letzten informellen Treffen im Mai und Juni wurde über die Veröffentlichung der jährlichen Berichte zu Waffen Exporten, Importen und Transits diskutiert. Inwiefern diese der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, und welche Details die Berichte enthalten sollen ist noch unklar.

Für uns ist eine möglichst umfassende Veröffentlichung eines der Hauptanliegen, da nur durch Transparenz ein Waffenhandelsabkommen sinnvoll und kontrollierbar ist.

Von 22.-26. August 2016 findet die 2. Conference of State Parties in Genf, dem Sitz des ATT Sekretariats, statt (Wie Sie sich vielleicht erinnern können, hat auch das österreichische Außenministerium angeboten, das ATT Sekretariat zur Verfügung zu stellen – die Wahl fiel dann aber auf Genf).

Im Vorfeld dieser jährlichen Evaluierungskonferenz werden wir uns wieder mit den österreichischen Vertretern des Aussenministeriums intensiv in Verbindung setzen um unsere Forderungen für mehr Transparenz, aktive Einbindung der NGOs und für strikte Einhaltung der Vereinbarungen einzubringen.



 

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